Auf dieser Seite beschreibe ich Episoden meines Lebens. Es geht um Auszüge meines Buches, welches ich über mein Leben schreibe. Dabei beschönige ich nichts; Noch nicht einmal mich selbst. Mein Leben lief bis heute auf keiner geraden Bahn, wie es bei den meisten Menschen ist/war. Freunde, die das Buch mit dem jetzigen Stand gelesen haben, meinten, dass mein Leben Filmreif sei. Ich selbst halte mich nicht so wichtig.

Dennoch habe ich niemals den Kopf in den Sand gesteckt. Vielmehr wurde bei  jedem Tiefschlag mein Kampfgeist angestachelt. Und ich lag sehr oft am Boden. Brauchte zwar immer etwas länger um wieder auf die Füße zu kommen, weil ich selten Hilfe bekam. 

Aber Aufgeben? - - -  NIEMALS!!  

Ob sich jemals ein Lektor/Verleger findet, der denkt, dass mein Leben für die Öffentlichkeit Interessant sein könnte, steht in den Sternen. Sollte es aber wirklich irgendwann eintreten, werde ich die verdienten Tantiemen nutzen um Personen aus meiner Vergangenheit zu entschädigen , die damals an mich geglaubt haben. Dabei denke ich nicht an Institutionen oder Anwälte.

 

Eine Episode - Mit 12 Jahren startete ich mein erstes, eigenes Abenteuer.Ich bin einfach zu Hause abgehauen und per Anhalter nach Saarbrücken getrampt.

Der Anlass war aber kein Streit, oder eine zu erwartende Strafe. Auch eine evtl. Schikane von anderen gab es nicht. Nein, es war einfach pure Abenteuerlust.

Vollgepumpt von meinen vielen Abenteuerromanen und Büchern, die ich bis dahin gelesen hatte, wollte ich diesen Kick erleben - - Ergebnis; Ich bin Nachts über das Brückengeländer in die eiskalte Saar gesprungen.

 


 Erkenntnisse.........

 Und so wurde ich immer rebbellischer. Still und ohne Aufsehen zu erregen, so ganz schleichend erwuchs mein Widerstand gegen jegliche Doppelmoral. Es dauerte aber Jahre, nein Jahrzehnte, bis ich mich aus den Zwängen meiner Kindheit befreien konnte................. 


Hier war ich gerade einmal 17 Jahre alt. Wieder per Anhalter unterwegs und auf einem Kirmesplatz bei Schaustellern gelandet.

 ................ dann aber, oh Schreck; Gerade als ich Richtung Tür gehen wollte,ging die Schlafzimmertür auf.

Mein Chef stand da.In der rechten Hand eine lange Peitsche. So eine, die man bei den Pferdegespannen benutzte.Ich wusste, wenn er zuschlug, würde er mich auf die 3 - 4 m erwischen. Hinzu kam sein kleiner Kläffer. So eine Art von Spitz, Pudel, oder ähnliches,der seinem Herrchen in seiner arroganten Art sehr ähnlich war. Dieser Hund war so aufgeregt, dass er bellend an mir hochsprang.

Meine Nerven waren zum bersten; An meinem Bein diesen kläffenden Köder, vor mir diesen Schläger mit seiner knallenden Peitsche und dazwischen die rettende Tür.Ich kann heute die Zeit nicht mehr abschätzen. Für mich stand sie damals still.Ich wusste, wenn mir jetzt nichts einfallen würde, bekäme Prügel, die sich gewaschen hätte. Wenn ich es überhaupt überlebte, so zornig wie der Typ war.

Und dann, wie in Trance, packte ich den Hund und warf ihn meinem Chef an den Kopf. Der Hund jaulte und tat mir auch leid, aber es ging um mein Leben.Ich nutzte diesen Moment der Ablenkung, raste auf die Tür zu, drehte den Schlüssel, riss die Tür auf und lief............... 


Erfahrung über mein eigenes Leben, bzw. Selbsterkentniss, warum ich ein so unruhiges Leben führte.

 .............weder ich selbst, noch jeder Richter, Anwalt, noch sonst wer wusste von meinen 2 Persönlichkeiten, die sich, vermutlich,aus meiner Zwiespältigkeit entwickelt haben.Ich selbst musste beinahe 50 Jahre alt werden um es zu begreifen

 


 Als ich das erlebte, war ich gerade so Mitte 20 Jahre alt.

 Nur mich hatte er im Visier. Er sprach auch nicht viel. Nur " Komm raus da und gehe in deinen Lkw. Dann wird nichts passieren. Ich habe geahnt, was ihr vor hattet!"

Was sollte ich tun? Ihm die Waffe aus der Hand schlagen? Dafür war er zu weit weg! - Ihm ein Gepäckstück zuwerfen? Vorher würde er schießen!" - Also musste ich zähneknirschend aus dem Auflieger herauskommen. Musste die Ladetür verschließen, er wünschte noch eine Gute Nacht und ging wieder in seine Lkw.

Ich, noch voller Zorn, schimpfte mit meinem Kumpel:" Du Depp, stehst direkt neben dem Typen und unternimmst nichts! Der beachtete dich doch überhaupt nicht! Du hättest nur zuschlagen müssen und der Kerl hätte sich hingelegt!" - " Das konnte ich doch nicht tun! Er zielte doch mit seiner Waffe auf dich!" entschuldigte er sich. " Der wäre nicht zum Schuss gekommen, wenn du richtig gehandelt hättest!" meinte ich abschließend.

Für mich war das Thema erledigt..........

 Weitere Episoden folgen, sobald sich meine Schreibblockade gelöst hat 


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