Fuchs Manfred

 

Als ich im Reiseverkehr begonnen habe, sah ich so aus. 

Da ich aber an meinem Aussehen nichts ändern kann, außer ein paar Kilo abzunehmen, habe ich kurzen Prozesse gemacht und einfach alle Spiegel aus meiner Wohnung entfernt. Cool

Das Ergebnis; Jetzt bin ich immer gut gelaunt.ZwinkerndLachend

 

 ReingefallenReingefallenReingefallen

Nun, das ist ein anderes Thema; Damals war ich voller Euphorie als ich vom Güterfernverkehr in das Reisegewerbe wechselte. Leider lernte ich anfangs viele "Kollegen" kennen, die meinten tatsächlich, sie seien die Elite im Reiseverkehr. In ihrer Überheblichkeit fühlten die sich auch noch wohl.

 Stirnrunzelnd        Stirnrunzelnd       Stirnrunzelnd  

Einer solch geballten Ideologie konnte ich nicht mehr länger standhalten und bin deshalb  in die Selbstständigkeit gewechselt. Hatte mir aber keinen Bus gekauft. Nein, das Risiko war mir zu groß. Ich gründete einfach meine eigene Personalleasing. So vermarktete ich mich mit dem Namen " Ihr Chauffeur" selbst.

 

Ein Erlebnis ist immer wieder der Europapark in Rust. Dabei gibt es der Jahreszeit entsprechend, immer neue Motive.

Während jeder Fahrt - egal ob ältere Fahrgäste, oder Jugendliche - verstehe ich mich als ein "Conférencier". Dabei spielt auch schöne und angepasste Musik eine genau so wichtige Rolle, wie das Erklären der tollen Landschaft.  

 

Amsterdam muss man besucht haben, um die Faszination dieser Stadt zu spüren.

Ich hatte eine lange Durststrecke durch machen müssen, musste gegen viele Widrigkeiten ankämpfen.

 

Der Luisenpark in Mannheim mit seinem drehenden Restaurant-Turm. Eine Stunde dauert es, bis man sich einmal gedreht hat.

 

  

Ich war zwar teurer als ein Aushilfsfahrer , aber nicht teurer, als ein fester Fahrer. Bedenke man die Kosten, die man mit mir einsparte.                                                             

  

Mit dem Bus zum Sella Joch - 2244 Höhenmeter - fahren, und bei Maria speisen, ist auch nicht alltäglich.

Ich arbeitete mit mehreren Auftraggebern zusammen. Das hatte den Vorteil, dass ich die Arbeit machte, die mir auch gefällt. Ich brauchte keine Abmahnung wegen Arbeitsverweigerung zu befürchten. Wenn ich eine Fahrt angeboten bekam, die mich reizte, sagte ich gerne JA, sofern ich nicht schon anderweitig gebucht war. 

Zwinkernd       Zwinkernd       Zwinkernd

Mancher Zeitgenosse behauptete, ich würde eine Scheinselbstständigkeit ausüben. Das ist der größte Quatsch. Zumal ich eigene, auf meine Bedürfnisse abgestimmte,  Geschäftsbedingungen erarbeitet hatte.

 

 Ist der Gardasee nicht eine Augenweide?

Von meinem Hotelzimmer in Limone fotografiert.

Das ganze Jahr über arbeitete ich gleichzeitig für 2 Unternehmen im Linienverkehr. Dadurch deckte ich meine Fixkosten. Das genügte mir zu dieser Zeit auch, nicht voll im Einsatz zu sein. So hatte ich endlich die Zeit an meiner Website zu arbeiten. Das ist eigentlich mein 2. Job und mein langfristiges Hauptziel.

Lachend       Lachend       Lachend

Und durch meine Arbeit als Busfahrer kann ich meine Homepage bekannter machen, da ich meinen Fahrgästen immer wieder davon erzähle. Man kann also sagen, dass ich das Busfahren auch aus Marketinggründen betreibe.

 

In Berlin ist nicht nur das Brandenburger Tor eine Sehenswürdigkeit, sondern auch das buddhistische Zentrum. Hier war ich drei Tage mit unseren vietnamesischen Mitbürgern.

 

So machte ich an manchem Wochenende und besonders in den Ferien Tagesfahrten. Und auch bei länger dauernden Fahrten, die mir immer wieder angeboten wurden, sagte ich nicht oft nein.

   

Ist Kleinarl im Salzburgerland nicht toll? Im Winter auf den Ski und im Sommer auf Schusters Rappen wandern.

 

Ich arbeitete mit Auftraggebern, die sowohl aus dem Hannoveraner Raum, wie aus Hessen sowie von Baden-Württemberg und natürlich auch aus dem Saarland, kamen.

 Zunge raus           Zunge raus          Zunge raus          Zunge raus          Zunge raus

Dann waren da noch mein weiteres Hobby; Nämlich die "KrawallBrüder", die ich mit deren eigenem Tourbus durch halb Europa kutschierte. Von einem Gig zum anderen Gig. Von einem Festival zum anderen Festival.

 

Und wie man auf der Beifahrerseite sehen kann.

                                   " Et´Füchsje ond´s Füchsle" sind immer dabei.

 

 

 

 

Änderung seit den Sommerferien 2016:

 

Ja, für eine Weile (ca.3 Jahre) wechsle ich wieder ins Angestelltenverhältnis.Dabei wollte ich niemals wieder einem Chef untertan sein!

So geht´s einem, wenn er den Mund zu voll nimmt. Nee, es hat andere Gründe, die mich dazu bewogen haben von meiner Selbstständigkeit Urlaub zu machen.

 

1. Grund:  

Ich hatte gegen die vielen Aushilfen zu kämpfen, die auf 450 € Basis arbeiten.

Diese konnten immer billiger fahren, als ich. Ich musste mich selbst versichern und versteuern sowie meine gesamten Kosten damit bezahlen.

 

2. Grund:

Im Sommer, also in der Hauptreisesaison, konnte ich Rücklagen bilden. Diese wurden aber in der Winterzeit wieder aufgebraucht. 

Was aber mache ich, wenn ich gesundheitlich pausieren muß? 

Ratz,Fatz wären meine Rücklagen futsch und ich auf der Straße.

                                      

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